Unterwegs zum Pura Tanah Lot (Bali)

Als mein Freund und ich in den Urlaub fliegen wollten, war uns sofort klar, dass wir nach Bali wollen. Wir schrieben unsere drei Traumziele auf einen Zettel und bei uns beiden stand Bali ganz oben. Also ging es nach Bali für uns. Nur konnten wir uns nicht für eine Gegend entscheiden und haben uns kurzerhand für eine Bali Rundreise entschieden, damit wir auch bloß nichts verpassen würden. Ich finde nämlich, dass nichts schlimmer ist, als in ein Land zu reisen und nicht alles sehen zu können. Aus diesem Grund wollten wir uns vor Ort ein Auto mieten, damit wir mobil sind und außerdem haben wir uns für einen vier Wochen Urlaub entschieden. Zwei Wochen erschienen uns zu wenig für so viel Unternehmungen, die wir vorhatten und so sind es dann einfach gleich vier Wochen geworden. Die haben sich aber auch wirklich gelohnt – so viel kann ich schon sagen. Einer unserer ersten Ausflüge mit dem Auto ging dann zum Pura Tanah Lot. Das ist ein Hindutempel an der südwestlichen Küste von Bali. Er wird auch Meerestempel genannt.

bali-780386_640

Foto: DEZALB / pixabay

Wörtlich übersetzt bedeutet Tanah Lot so viel wie „Land inmitten des Meeres“ und Pura steht für Tempel. Der Tempel ist wirklich wunderschön und so lohnt sich ein Ausflug auf jeden Fall hierhin. Mit dem Auto sind wir einige Zeit gefahren, doch irgendwann mussten wir es abstellen, weil es nur noch zu Fuß weiterging. Der Tempel befindet sich nämlich auf einer Felsspitze im Meer direkt am Ufer von Bali. Zu Fuß kommt man nur dorthin, aber auch nur, wenn Ebbe ist, sonst kann man ziemlich nass werden. Vom Strand aus geht man einen 50 Meter langen Gang entlang durch feinen dunklen Sand. Die Steine vom Gang sind schon ganz rungewaschen, weil hier ständig Ebbe und Flut herrscht. Nur durch diesen Gang kommt man auf die Felseninsel. Wenn man vor der kleinen Felseninsel steht, muss man noch einen kleinen Aufstieg machen, bis man den Tempel erreicht. Es gibt ein Gatter, durch das man gehen muss, um in den Tempelhof zu gelangen und schon steht man im inneren Hof. Dort gibt es viele Schreine, die mehrstöckig und pagodenähnlich aussehen.