Sinn hinter der Autoversicherung

Auf deutschen Straßen fahren inzwischen rund 44 Millionen Fahrzeuge – bei einer Bevölkerung von ca. 68 Millionen über 18 Jahren! Dies bedeutet eine hohe Verkehrsdichte, wobei die meisten dies auch zu spüren bekommen jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause oder auf dem Weg in den Urlaub. Das deutsche Straßennetz ist allerdings sehr gut ausgebaut, wobei es aber sehr viele Unfälle gibt. Unfälle sind dabei die Hauptursache von Staus neben einem hohen Verkehrsaufkommen. Damit wenigstens dem Unfallgegner vom Unfallverursacher alle Kosten ersetzt werden, ist es nötig eine Autoversicherung abzuschließen bzw. den Haftpflichtbereich wenigstens. Ob der Kaskobereich abgeschlossen wird, das ist Sache des Autobesitzers.

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
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Pflicht seit den 1930er Jahren

Schon in den 1930er Jahren war das Verkehrsaufkommen – zu damaligen Verhältnissen – recht hoch. Deshalb wurde beschlossen, dass eine KFZ Versicherung abgeschlossen werden muss. Der Kaskobereich kam erst sehr viel später dazu. Dieser ist aber auch sinnvoll für den Fall, dass man selbst einen Schaden erleidet am Fahrzeug. Die Beitrage für die Versicherung ist allerdings hoch. Abhängig sind die Höhe der Prämien vor allem von der Regionalklasse und der Typklasse in die das Fahrzeug eingestuft wurde. Gegen diese Größen kann man kaum etwas unternehmen. Dafür gibt es bei der Versicherung aber bestimmte Rabatte, wenn man Gefahren minimiert. Hierzu gehört insbesondere, dass man einen Garagenrabatt bekommen kann, wenn das Fahrzeug in der Garage steht über Nacht bzw. wenn man selbst zuhause ist. Häufig genutzt werden kann auch der Wenigfahrerrabatt und der Zweitwagenrabatt. Aufgrund der Bezeichnung erklären sich die Rabatte von selbst in ihrer Art.