Französisch an deutschen Schulen

In Deutschland ist der Lerndruck sehr hoch. Ein bisschen Fahrt wurde wieder herausgenommen, da nun die Wahl zwischen G8 und G9 an den Gymnasien besteht. Ein Problem ist dennoch für die Schüler der Fremdsprachenunterricht. Denn sobald die Fremdsprache abgewählt werden kann, machen das die meisten Schüler auch. Dabei ist zurzeit noch Französisch noch immer die am zweithäufigsten gelehrte Fremdsprache. Ein Grund, warum die Sprache aber abgewählt wird in den höheren Klassen ist sicherlich die Oberstufen-Reform und dass Schüler ihren Abiturschnitt verbessern möchten und daher Französisch abwählen.

Foto: Peter Heinrich  / pixelio.de
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Französisch gilt als schwer

Der Grund, warum Schüler vor allem Französisch abwählen ist, dass diese Sprache als recht schwer zu lernen gilt. Und im Beruf bringt Französisch weitaus weniger als Spanisch, zum Beispiel wenn es um eine Karriere in den USA geht. Dort ist neben Englisch vor allem das Spanisch dominant durch die vielen Einwanderer aus Kuba und anderen spanischsprachigen Ländern. Dabei ist Frankreich einer der wichtigsten Geschäftspartner Deutschlands und auch als Urlaubsland bei vielen sehr beliebt. Dabei liegt es vor allem auch an der Unterrichtsart, wie Französisch unterrichtet wird, nämlich recht streng, mit einem Augenmerk auf der Grammatik, was natürlich recht trocken ist. Doch in einigen Schulen gibt es auch einen Blick in die Kultur des Landes und letztlich auch Skype-Freundschaften, die Kontakte von deutschen und französischen Schülern fördern. Doch natürlich ist Grammatik auch sehr wichtig und natürlich die richtige Aussprache. Wird im Unterricht aber gefördert, besteht vielleicht später auch das Interesse an einem Sprachurlaub, der nach Frankreich führt.