Autor Archive: Mandy

Besuch vom Tanah Lot (Bali)

Wenn man den kleinen Aufgang erst einmal geschafft hat, befindet man sich im Innenhof des Tempels, auf dem ein paar Merus stehen. Sie präsentieren den Götterberg Meru. Hier beim Tanah Lot stehen fünf Merus. Besonders schön ist es, wenn Flut herrscht, denn dann ist die Tempelinsel umspült von Wasser, was wirklich gut aussieht. Man kommt dann auch dorthin, riskiert aber eine nasse Hose, je nachdem, wie hoch das Wasser ansteigt. Der Tempel ist ein beliebtes Fotomotiv und so tummeln sich hier immer viele Touristen. In einer kleinen Höhle am Fuß des Felsens, auf dem der Tempel steht, entspringt eine Süßwasserquelle die ständig von Priestern bewacht wird, weil sie als heilig gilt. Gegenüber von der Quelle gibt es noch eine Höhle, die Ular Suci genannt wird. Hier leben heilige Schlangen, die giftig sind und ebenfalls von Priestern bewacht werden. Gegründet wurde der Tempel vom javanischen Hindupriester Danghyang Nirartha, der auf Java lebte und im 15. Jahrhundert wie viele andere Hindus vor dem Islam flüchten musste. Im 16. Jahrhundert soll einer Sage nach ein Licht von der Küste aufgestiegen sein und als sich der Hindupriester dem Licht näherte, sah er die Felseninsel, auf der er daraufhin einen Meditationsort inmitten des Meeres erschaffen hat.

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Foto: Sunemo / pixabay

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Unterwegs zum Pura Tanah Lot (Bali)

Als mein Freund und ich in den Urlaub fliegen wollten, war uns sofort klar, dass wir nach Bali wollen. Wir schrieben unsere drei Traumziele auf einen Zettel und bei uns beiden stand Bali ganz oben. Also ging es nach Bali für uns. Nur konnten wir uns nicht für eine Gegend entscheiden und haben uns kurzerhand für eine Bali Rundreise entschieden, damit wir auch bloß nichts verpassen würden. Ich finde nämlich, dass nichts schlimmer ist, als in ein Land zu reisen und nicht alles sehen zu können. Aus diesem Grund wollten wir uns vor Ort ein Auto mieten, damit wir mobil sind und außerdem haben wir uns für einen vier Wochen Urlaub entschieden. Zwei Wochen erschienen uns zu wenig für so viel Unternehmungen, die wir vorhatten und so sind es dann einfach gleich vier Wochen geworden. Die haben sich aber auch wirklich gelohnt – so viel kann ich schon sagen. Einer unserer ersten Ausflüge mit dem Auto ging dann zum Pura Tanah Lot. Das ist ein Hindutempel an der südwestlichen Küste von Bali. Er wird auch Meerestempel genannt.

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Foto: DEZALB / pixabay

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Wetter auf Bali

Kurz bevor mein Freund und ich nach Bali geflogen sind, ist uns irgendwie aufgefallen, dass wir uns vielleicht einmal über das Wetter informieren sollten. Wir hatten schon Angst, dass wir absolut im Regen landen würden, aber soweit ist es nicht gekommen. Das Klima ist grundsätzlich tropisch warm mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Man schwitzt eigentlich immer, außer man befindet sich gerade im Meer und geht eine Runde schwimmen. Schlimm fand ich das nicht, da ich nachts trotzdem schlafen konnte. Das lag vor allem an der Klimaanlage, die wir in unserem Zimmer hatten. Eine Klimaanlage ist also absolute Pflicht in Bali. Von November bis März kann es sein, dass ein Monsunregen auftritt. Das bringt die innertropische Konvergenzzone mit sich. Der Regen verteilt sich aber gut auf der gesamten Insel und kommt nicht einfach an einer Stelle herunter. Dies hat Bali der zentralen Gebirgskette zu verdanken und so ist der Niederschlag gut verteilt und meist auch recht schnell wieder vorbei, wenn es einmal angefangen hat.

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Foto: stinne24 / pixabay

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Essen auf Bali

Bali ist eines der Traumziele vieler Menschen und so habe ich mich sehr gefreut, als mein Freund und ich Anfang diesen Jahres Bali Ferien gemacht haben. Dabei interessierte uns aber nicht nur die schöne Landschaft, das Meer und die Sehenswürdigkeiten auf Bali, sondern auch die Gerichte, die es dort zu essen gibt. Zusammen machen mein Freund und ich nämlich einen Food- Blog und so sind wir immer auf der Suche nach neuen Rezepten, die wir unseren Lesern anbieten können und verrückten Geschmäckern, die nicht alltäglich sind. Wir haben deswegen schon im Voraus ein paar Restaurants herausgesucht, die wir unbedingt ausprobieren wollten. Das Essen und auch die Getränke auf Bali sind nämlich ganz anders als das, was man von uns zu Hause so kennt und so waren wir schon sehr gespannt. Natürlich kann man auch ganz altmodisch Wiener Schnitzel essen, aber ich finde dafür muss man nicht in ein anderes Land fahren. Kulinarische Weiterbildung nennen wir solche Ess- Ausflüge und ich habe mich schon sehr darauf gefreut. Zuerst muss man aber auch wissen, dass der Grundsatz der balinesischen Küche die Andacht ist. Die Speisen werden geopfert und so ist es nicht selbstverständlich, dass man etwas zu essen hat.

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Foto: keulefm / pixabay

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